eine in den Kirchenraum hereinbrechende Steinlawine beunruhigt und
veranlasst zum Bedenken der bestehenden Mauern und Strukturen,
auf denen die Kirche ihre Macht entfaltet hat.
Herzlich grüße ich Sie und wünsche ich Ihnen eine gesegnete und gute Zeit,
Ihr Patrik Scherrer
Bis zum 5. März zeigt das Diözesanmuseum Freising (DIMU) in einer
Studioausstellung die einzigartigen Skulpturen und feinen Aquarelle des Münchner Künstlers Thomas Lehnerer.
„Wahrnehmung des Göttlichen beginnt mit Staunen. Es ist das Ergebnis dessen, was der Mensch aus einem höherem Nichtbegreifen macht. Das größte Hindernis für die Wahrnehmung ist unsere Anpassung an konventionelle Begriffe, an geistige Klischees. Staunen oder radikales Sich-Wundern, der Zustand des Nicht-angepasst-Seins an Worte und Begriffe ist deshalb Voraussetzung für echte Wahrnehmung des Seienden.”
A. J. Heschel (jüd. Philosoph und Theologe 1907-72), Gott sucht den Menschen. Eine Philosophie des Judentums (1955), Neukirchen-Vluyn 1980, S. 37
Bildimpuls vor 15 Jahren
Benedikt Werner Traut: Zweifacher Lichtspalt
Ein fein komponierter Farbraum vermittelt durch einen hellen Lichtspalt die Verheißung von mehr. Er berührt unsere Sehnsucht, eines Tages hinter das Geschaffene schauen zu dürfen und unseren Schöpfer im ewigen Licht von Angesicht zu Angesicht schauen zu dürfen.