"Augen zu und durch" sagen wir schon mal in schwierigen Situationen. Allerdings scheint das nicht auf die dargestellten Personen zuzutreffen. Stille Präsenz strahlt aus ihren Gesichtern. In sich gekehrt lassen sie sich betrachten, aber nicht in sich hineinblicken. Was wohl in ihnen vorgeht?
Herzlich grüße ich Sie und wünsche ich Ihnen eine gesegnete und gute Zeit,
Ihr Patrik Scherrer
„Wahrnehmung des Göttlichen beginnt mit Staunen. Es ist das Ergebnis dessen, was der Mensch aus einem höherem Nichtbegreifen macht. Das größte Hindernis für die Wahrnehmung ist unsere Anpassung an konventionelle Begriffe, an geistige Klischees. Staunen oder radikales Sich-Wundern, der Zustand des Nicht-angepasst-Seins an Worte und Begriffe ist deshalb Voraussetzung für echte Wahrnehmung des Seienden.”
A. J. Heschel (jüd. Philosoph und Theologe 1907-72), Gott sucht den Menschen. Eine Philosophie des Judentums (1955), Neukirchen-Vluyn 1980, S. 37
Bildimpuls vor 15 Jahren
Susanna Storch: Allein
Zerstörung von Lebensraum und Beziehungen sind die furchtbaren
Begleiter von kriegerischen Auseinandersetzungen. Wie soll unter
solch hoffnungslosen Gegebenheiten das Leben weitergehen?