das Geheimnis der Auferstehung kann nur gleichnishaft angedeutet
werden. Die Verwandlung vollzieht sich im Verborgenen,
doch offenbart sie sich in neuem Leben und einer veränderten Gegenwart.
Ich wünsche Ihnen eine gesegnete, lebensstarke und frohe Osterzeit, herzlich,
Ihr Patrik Scherrer
Salzburg, Museum der Moderne, Mönchsberg, bis 14.09.2025
Die belgische Künstlerin Jacqueline Mesmaeker (1929–2023) verbindet poetische Sensibilität mit konzeptuellem Denken. Ihr Œuvre umfasst Skulpturen und skulpturale Interventionen ebenso wie Malerei und Zeichnung, Fotografie, Film und Video sowie Sprache und Text. Inhaltlich beschäftigt sie sich mit den existenziellen Prozessen des Erinnerns und Vergessens sowie der psychischen, politischen und ästhetischen Bedeutung des Subtilen und Verborgenen.
“Eine religiöse Welt braucht aber die Kunst, um das Geheimnis, um das es bei ihr geht, geheimnisbezogen auszudrücken – in Form von Sinnbildern und Symbolen, die Nachdenklichkeit, Erstauen, Entzücken, aber auch Schrecken auslösen. Doch ein solcher Ausdruck gilt immer nur bedingt und darf niemals festgehalten werden. Bilder sind immer fragwürdig.”
P. Friedhelm Mennekes im Gespräch mit Brigitta Lenz in: “Zwischen Freiheit und Bindung, Köln 2008, S. 106
der andere Bild-Impuls
Helmut Loder: Einkehr-Impuls
Das Offenlegen des in der Steintiefe normalerweise Verborgenen macht das Besondere dieses Steins aus. Die Einsicht regt zum Nachdenken an. Die Skulptur ermöglicht Parallelen zu uns Menschen. Sie bringt Verborgenes zum Vorschein und Sehnsüchte zum Sprechen und lädt damit zum Besinnen auf die zentralen Werte in unserem Leben ein.