|
„Kunst hat die besondere Fähigkeit, das Unsagbare zu berühren, ohne es zu dogmatisieren. In einer säkularen Gesellschaft kann sie zu einem Ort werden, an dem sich Transzendenzerfahrung neu artikuliert - offen, vieldeutig, befragbar. Sie kann Räume schaffen, in denen Menschen eine Form von Gegenwärtigkeit und Resonanz erleben, die sonst selten geworden ist.
Kulturpolitik sollte diese Rolle der Kunst bewusst stärken, indem sie Räume und Formate fördert, die nicht prümär auf Konsum und "Evantisierung" zielen, sondern auf Erfahrung, Kontemplation und Sinn. Kunst kann Religion nicht ersetzen, aber sie kann helfen, die Spräche des Staunens un der inneren Bewegng zu bewahren.“
Melanie Bernstein, MdB, im Gespräch mit Joachim Werz über Verluste in: das münster 1/2026, S. 30 |